FREISPRECHEINRICHTUNG

31. Mai 2008

LinuxTag in Berlin

Gespeichert unter: Antiamerikanismus, Forum, Klartext, Muttersprache, Purismus, faschistischer Sprachgebrauch — korinther55 @ 12:30

Manchmal sind die Foristen im Klärschlamm- äh – Klartext-Forum des Vereins Deutsche Sprache e.V. so doof, äh – beschränkt, dass es weh tun muss. Da geht einer von ihnen (nennen wir ihn „georg1″, so nennt er sich dort auch) auf eine „Computermesse in Berlin“ (das waren seine Worte), verschweigt aber, dass es sich (wahrscheinlich) um den LinuxTag 2008 in Berlin handelt. Lassen wir ihn einmal mit seinem Anliegen zu Worte kommen (hier der Verweis: http://www.vds-ev.de/forum/viewtopic.php?TopicID=3565&page=0#60144):

„Komme gerade von einer Computermesse in Berlin. Die Vorträge waren zum großen Teil in Englisch.

Ich empfand es als erschreckend, dass die Redner – oft junge Amerikaner aus der Computerbranche- nicht das geringste Gefühl dafür hatten, dass sie in ihrer eigenen Muttersprache zu nicht-englischsprachigen Europäern redeten. Also nuschelten sie in ihrem Texas-Tonfall vor sich hin, so als wenn sie irgendwo in den amerikanischen Südstaaten ihren Vortrag halten würden. An den Infoständen wurde man von Amerikanern und Engländern direkt in Englisch angesprochen. Wenn man nachfragte, sprachen sie nicht langsamer und deutlicher, sondern lauter. Solche Menschen können sich gar nicht vorstellen, dass es auf dieser Welt Computer-Benutzer gibt, die nicht Englisch als Muttersprache haben…“

Dem Herrn ist wohl entgangen, dass die meiste Entwicklungsarbeit für Computer noch immer in anglophonen Ländern erfolgt. Die großen Firmen der Branche sind in den USA beheimatet: IBM, Microsoft, Novell, SCO usw., aber das weiß jeder (außer „georg1″ vielleicht). Und ein Blick auf die offizielle Internetpräsenz (im faschistischen Sprachgebrauch „Leitseite“) offenbart: Es gibt keine festgelegte Sprache, jeder spricht so wie er mag oder verstanden werden will.

Nun regt sich „georg1″ natürlich über die Amis auf, die es gewagt haben in Berlin ihre Entwicklungen vorzustellen und sich nicht einmal die Mühe gemacht haben, so gut deutsch zu lernen, dass Ottonormalgeorg1 ihn versteht. Und sowas darf in Deutschland frei herumlaufen! In Deutschland wird deutsch gesprochen, daran haben sich gefälligst auch die Ausländer zu halten, wenn wir sie hier dulden sollen! Das ist zumindest der Grundtenor der bekannten Rechtsausleger im Klartext-Forum.

Verantwortlich für das Forum ist übrigens ein gewisser Prof. Walter Krämer, seines Zeichens Führer des Vereins Deutsche Sprache e.V…

29. Mai 2008

Klartext: Ballack fordert Generalprobe mit EM-Elf

So steht es heute im Sportteil der United-Internet-Portale (1&1, Web.de, GMX.de): http://portal.1und1.de/de/theme… Die Online-Redaktion wird sich demnächst auf die Androhung einer Unterlassungsklage freuen dürfen, wenn nicht „innerhalb von 14 Tagen konkludente Handlungen“ erfolgen. Das Schreiben wird von einem der sogenannten „Beisitzer des Vorstands des Vereins Deutsche Sprache e.V.“ kommen, einem gewissen Oliver Baer (Foto links). Der Grund dürfte auch klar sein: die unerlaubte Verwendung von „Klartext“, dem Namen des Internetforums des Vereins Deutsche Sprache e.V. (ein ähnlicher Fall kam schon einmal vor!) Herr Baer, seines Zeichens noch VDS-Gauleiter der Region 09 (Chemnitz) ist der Inhaber einer…, ja was eigentlich? Im Impressum seiner Web-Präsentation (http://www.baer-coach.de) finde ich nur:

Oliver & Jennifer Baer: Sprachstarkes Milieumarketing, deutsch und englisch, für mittelständische, eigentümergesteuerte Unternehmen: Sprachwerkstätten, Beratung, Begleitung, Intensivkurse und -klassen, Redaktion“

Dafür strotzt diese Web-Präsentation der juristischen Speerspitze der Anglizismenhasser-Sekte VDS nur so von Anglizismen. Aber der gute Oli B. hat natürliche auch eine Ausrede, äh Erklärung parat:

„Wieso Consulting?

Warum nicht Beratung?

Die Frage höre ich oft. So oft, dass ich die Antworten hier zusammenfasse

Ich biete meine Dienste hierzulande in beiden Sprachen an. Das könnte ich auch nur auf Deutsch tun. Aber so habe ich mir seit Jahren einen Namen im Markt gemacht. Nur um Fremdwortjäger zu befriedigen, wäre es mir zu teuer, meine Marke zu ändern. Dazu brauche ich einen handfesten Anlass. Den wird es irgendwann geben, beispielsweise, wenn ich meine fünf Millionen Visitenkarten verbraucht habe.

Vielleicht bleibe ich trotzdem beim gewohnten Coaching & Consulting: Ich kann auftreten, wo Puristen keine Chance haben, gehört zu werden. Wichtig sind mir nicht einzelne Anglizismen, von denen die meisten überflüssig sind, sondern dass wir unsere Sprache wiederentdecken und neu beleben. Auch mit ein paar Anglizismen, auch mit ein paar überflüssigen.

Ich schätze beide Sprachen, meine Muttersprache besonders und ich bemühe mich, allen Sprachen gerecht zu werden, denen ich begegne. Den bequemen Standpunkt des Deutschpuristen gönne ich mir nicht.

Aber danke der Nachfrage! Nett, dass Sie die Antwort erfahren wollten.“

Die Hervorhebung ist übrigens durch mich erfolgt. Sind die beim VDS so strunzdoof, dass sie den Baer bei sich in herausgehobener Stellung mitmachen lassen? Oder hat der Baer dem notorisch klammen Verein finanziell unter die Arme gegriffen? Letzteres glaube ich eher. Auch im Forum ist das Thema schon einmal negativ aufgefallen („VDS unseriös„): Herr Baer durfte sich im Vereinsorgan „sprach nachrichten“ spaltenweise lobend über eine mit vollem Produktionsprofil genannte Firma „solifer“ und auslassen, weil sie sich ach so gut um die deutsche Sprache gekümmert habe… Woanders heißt das Schleichwerbung oder Bestechung, bei den sauberen Herren in der VDS-Sekte ist das normal. Im Forum sind übrigens die Sprache und der Schreibstil von Baer negativ aufgefallen: „Hausaufsatz eines Elftkläßlers“ ist dabei noch die schmeichelhafteste Einschätzung! Gute Nacht, deutsche Sprache! Gute Nacht, Deutschland!

22. Mai 2008

Deutschlehrer

Gespeichert unter: Forum, Muttersprache — korinther55 @ 17:40

Kaum meldet sich im Klartext-Forum ein Nutzer an, der zugibt, dass Deutsch nicht seine Muttersprache ist und er deshalb ab und an im Duden nachsehen muss, findet sich ein Klartext-Fossil („Tümmler“), das dann die Rechtschreib- und Grammatikfehler korrigieren zu müssen glaubt: http://www.vds-ev.de/forum/viewtopic.php?TopicID=3167&page=0#59950.

Klasse gemacht.

Vielleicht sollte den Herrn „vrabac“ mal jemand darauf hinweisen, dass es in diesem Forum Leute gibt, die Klarnamen und Adressen ausspionieren. Es gab da immerhin den Fall HoLo, den das Forum möglichst schnell unter den Tisch gekehrt haben möchte. Es ist schließlich keine gute Werbung für die ach so honorablen Herren vom Verein Deutsche Sprache e.V., wenn wegen einer solchen Panne ein Mensch (Sind Ausländer in den Augen der VDS-Foristen eigentlich Menschen?) zu Schaden kommen würde.

Klartext-Forum als Politikforum

Gespeichert unter: Forum — korinther55 @ 08:33

http://www.vds-ev.de/forum/viewtopic.php?TopicID=3076&page=4#59949

Jetzt ist es raus. Was die Klartext-Foren-Administration nicht geschafft hat, nämlich das Heraushalten von Politik aus dem Forum, ist jetzt offen zugegeben worden: Das Klartext-Forum ist kein alleiniges Sprachforum, sondern zunehmend auch ein Politikforum. Diese Erkenntnis stammt vom sogenannten „Tümmler“, einem sogenannten „Klartext-Fossil“, das es geschafft hat, innerhalb eines halben Jahres fast 600 Beiträge abzusondern. Über die Qualität derselben lässt sich ein Überblick verschaffen, so man die Suchfunktion des Forums benutzt. Einfach „Tümmler“ ins Suchfeld eingeben, im Feld darunter „Autor“ auswählen und auf „Suchen“ klicken. Sein erster Beitrag war übrigens eine Erwiderung auf eine Erwiderung eines Sprachwissenschaftlers (ja, es gibt ein paar Aufrechte, die im Klartext-Forum versuchen, die Paranoia nicht ausufern zu lassen) auf ein Pamphlet eines gewissen Kurtzbach, Schreiberling der Magdeburger Volksstimme, der die ewig gleichen Phrasen absonderte: Anglizismenflut, Unfähigkeit der Deutschen, englisch zu sprechen usw.

Der letzte Satz ist übrigens ein Beispiel für die Fähigkeit der deutschen Sprache, in kurzer und knapper Form einen Sachverhalt darzulegen, dem Argument der VDS-Jünger gegen das Englische.

21. Mai 2008

Panik! Der Untergang der teutschen Rechtsprechung droht!

Gespeichert unter: Aktuelles, Forum — korinther55 @ 23:48

Unter dem Verweis http://www.vds-ev.de/forum/viewtopic.php?TopicID=3560&page=0#59944 ist folgender Beitrag von Herrn Ambros (Mitglied im VDS, soweit uns bekannt ist) zu finden (auszugsweise, Hervorhebungen durch mich):

„Zur Information derjenigen, die stets meinen, Angelsächsisches würde uns nicht aufgedrängt und übergestülpt, sondern wäre eben – als besser erkannt – gerne akzeptiert….“

Das ist übrigens die Masche, die die Anglizismen-Hasser als Bestätigung ihrer Ansicht postulieren. Zur Information: Niemand behauptet, dass alles Angelsächsische „besser und damit gerne akzeptiert“ wäre. Aber weiter im Text:

„…Die Dominanz, neben den hier ständig berichteten täglichen Sprachärgernissen, zusätzlich in Wissenschaft und Lehre, sowie weiteren entscheidenden Lebensbereichen, ist unübersehbar.
Demnächst werden wir uns an angelsächsisches Recht gewöhnen müssen. Derzeit ist der Widerstand der Juristen noch groß, aber Tatsache ist, daß eine große Zahl internationaler Verträge nach angelsächsischen Recht geschlossen werden…“

Dieser Grammatikfehler ist schon im Ursprungstext vorhanden.

„Selbst die unsäglichen „Sale&Lease back“ Verträge zwischen USA-Investoren und biederen deutschen Stadtwerken, die ihre Gas- und Wassernetze, sowie ganze U-Bahnen verscherbelten, beruh(t)en auf amerikanischem Recht. Mit Verträgen bis zu 1.700 Seiten im Juristenenglisch.
Jetzt folgt die nächste Propagandakampagne. Siehe Bericht aus der heutigen F.A.Z.
Übrigens geht es nicht alleine um deutsches Recht. Es geht um ein in zwei Jahrtausenden gewachsenes europäisches Recht.“

Jetzt folgt der Text aus der FAZ, den ich hier einmal übergehe. Den kann jeder an der oben genannten Quelle nachlesen. Aber mal zu den Fakten: Zwei Jahrtausende gewachsenes europäisches Recht? Also germanisches Recht, das zu der Zeit praktisch nicht existierte, jedenfalls nicht in der heutigen Form. Oder spielt da wieder jemand auf den sogenannten „Germanenbefreier Hermann den Cherusker“ an? Was hat Arminius denn geleistet, außer zwei oder drei römische Legionen zu vernichten? Da sieht man es wieder, wie tief sich rechtes Gedankengut schon in den Hirnen der Sprachreiniger vom VDS festgesetzt hat, es wird im VDS-Forum ja auch immer wieder und wieder wiedergekäut, ohne dass die Moderatoren einschreiten.

Das Klartext-Forum und seine Moderatoren

Gespeichert unter: Forum — korinther55 @ 19:28

Der VDS betreibt verantwortlich ein Forum, das „Klartext-Forum“. Alternativ wird es auch schon einmal als „Klärschlamm-Forum“ bezeichnet. Am besten, ihr macht euch selbst ein Bild davon: www.vds-ev.de/forum.

Dieses Forum hatte einmal drei Moderatoren: Thilo Machotta, Martin Hahn und Josef Braun.

Von Herrn Machotta gibt es seit dem 15. August 2005 (es werden jetzt drei Jahre) kein Lebenszeichen mehr. Da im Forum selbst eine Personalveränderung nicht angekündigt wurde und über Nacht die Moderatoren-Verweise auf seine Person verschwanden, gehen wir davon aus, dass sein Ausscheiden nicht ganz freiwillig war. Leider lässt sich auch kein Kontakt mehr herstellen, dann hätte Licht in die Sache gebracht werden können.

Herr Hahn war das letzte Mal am 11. Mai 2007, also vor einem guten Jahr aktiv. Er ist zwar noch ausgewiesener Moderator, nach eigener Erfahrung weiß ich, dass er eher für die technische Seite zuständig ist.

Einzig aktiv von der Foren-Administration ist somit ein gewisser Josef Braun alias „jupp“. Aber das ist eine ganz andere Geschichte, die später erzählt werden soll.

19. Mai 2008

Wolfgang

Gespeichert unter: Forum, Mitglieder, Personen — korinther55 @ 23:18

Heute mal was Positives: Es geht um das VDS-Mitglied, das im Klartext-Forum das Pseudonym „Wolfgang“ verwendet. Er ist erzkonservativ in seinen Ansichten (Niemand hat behauptet, dass das etwas Schlechtes sei!), dabei aber erfrischend humorig, wenn nicht gar schrullig. Von den verbliebenen VDS-Foristen hat er wohl einen der höchsten Intelligenzquotienten (die anderen sind wohl in Alternativforen abgetaucht), da sehen wir ihm einige Ansichten nach. Er meint sie ernst und weiß sie schlüssig zu belegen. Da macht es Freude, dass es noch solche ehrlichen Menschen im VDS gibt, mit denen man fruchtbare Diskussionen haben könnte.

Die Suchfunktion des Klartext-Forums bringt uns hier die Sammlung seiner Beiträge: http://www.vds-ev.de/forum/search.php?Phrase=Wolfgang&SearchIn=Poster&BoardID=0&action=Search&Search=Suchen

14. Mai 2008

Verein Deutsche Sprache – Verein Deutscher Bahnhasser

Der Verein Deutsche Sprache „e.V.“ in Gestalt seines aktiven Mitläufers (oder gar Mitglieds?) Heinz Ivens fordert:

Die DB hat jetzt einen neuen Arbeitsdirektor den Sie von der Gewerkschaft -Transnet- übernommen hat.Wir müssen den Laden im Auge behalten.Da kommt noch ne Menge auf uns zu.mfG.Heinz Ivens

(nachzulesen hier: http://www.vds-ev.de/forum/viewtopic.php?TopicID=1792&page=5#59603)

Der Verein Deutsche Sprache „e.V.“ möchte also seinen steuerrelevanten Status als „eingetragener Verein“ dazu missbrauchen, um eine deutsche Firma zu überwachen oder überwachen zu lassen. Ist das nicht ein etwas zu offensichtlicher Missbrauch von Steuervergünstigungen?
Das notorische VDS-Vereinsmitglied Peter Ambros hat auch gleich einen Kommentar dazu geschrieben:

Ein Gewerkschaftler als Arbeitsdirektor? Da kommt sicher viel Personal auf uns zu!
Und damit öfter ein herzliches sänk ju!

Damit dürfte die Linie klar sein, obwohl es keines Beweises mehr bedurft hätte: a) Der VDS hasst die Gewerkschaften (das tun sonst nur Nationalsozialisten). Peter Ambros’ Meinung dürfte sich mit der des Großteils des harten Kerns der VDS-Mitglieder decken. b) Englisch (DAS Hassobjekt des VDS) ist die Sprache der Gewerkschaften, namentlich der Eisenbahnergewerkschaften, der Gewerkschafter (heißt das TRANSNET-Magazin nicht denglischerweise „inform“?), der Gewerkschaftsmitglieder und natürlich der Eisenbahner selbst! Die Anglizismen „Service Point“, „Counter“ und „McClean“ sprechen doch Bände!

Aber nun die Quintessenz:

Dass die VDS-Führung, die VDS-Mitglieder und die VDS-hörigen Diskutanten im vereinseigenen Forum „Klartext“ die Deutsche Bahn hassen, ist bekannt. Warum, nicht. Dass die VDS-Führung die Marsch- (bzw. Denk-)Richtung bezüglich ihrer Hassobjekte vorgibt ist auch bekannt. Mit demokratischen Spielregeln bezüglich freier Meinungsäußerung usw. nehmen es VDS und ausführende Organe wie die „Klartext“-Zensur in der Person von Josef Braun nicht so genau. Deswegen sind so einige Eisenbahner und andere Eisenbahnauskenner aus dem Forum getilgt worden (Beweise dafür liegen mir vor).

Deshalb nimmt es nicht wunder, dass in den VDS-Publikationen (auch das „Klartext“-Forum gehört dazu) die Deutsche Bahn als Synonym für „Denglisch“-Verwender herhalten muss. Ein billiger Trick. Weiß doch jeder, dass in ALLEN Medien die Bahn zuerst mit Verspätungen, Schafsherdenunfällen, Bahnschrankenkatastrophen usw. genannt wird.

Verschwiegen wird (in den Medien und beim VDS), dass die Deutsche Bahn der größte Ausbilder der Bundesrepublik ist bzw. ganze 3 (drei!) Anglizismen in der Öffentlichkeit selbst zu verantworten hat.

Der VDS diffamiert immer die ganze Bahn, selten wird ein Verantwortlicher benannt (Marketing, oder so). Der VDS, geführt vom größten Statistikfäl***er Deutschlands – Prof. Krämer (seine Anleitung dazu heißt: „So fälscht man mit Statistik„) diffamiert gleich alle mehr als 180000 deutschen Bahnmitarbeiter dazu. Nach dem Motto „Mitgegangen – mitgefangen“ wird der einfache Arbeitnehmer bei der Bahn als Mitläufer bei einer Firma bezeichnet, die „sich schon längst vom Deutschen verabschiedet hat“ (eine dreiste Lüge übrigens, die Krämer nie bewiesen hat). Nach der Krämerschen Statistiklehre heißt das: „Wenn 180000 Eisenbahner 3 Anglizismen verwenden, so sind das 540000 Anglizismen, die die deutsche Sprache verdrängen. Das sind 540 Prozent des deutschen Wortschatzes.“ So oder so ähnlich würde er sich äußern. Eingeweihte und Leser seines Standardwerkes „So lügt man mit Statistik“ werden wissen, was ich meine. Auf diese Art und Weise erzeugt Krämer a) eine nicht vorhandene „Anglizismenflut“ und b) in den Reihen seiner VDS-Sektenjünger einen Hass auf die Bahn und alle Bahnmitarbeiter…

VDS-Chef (Sektenführer?) und Statistikfäl***er Krämer soll aufpassen, dass ihm diese 180000 Eisenbahner nicht … (den Rest könnt ihr euch denken).

Bis dahin: Obacht Deutschland! Und allen Eisenbahnern: Fahrt frei!

[Dieser Artikel wurde inhaltlich von VDS-Seite bemängelt.]

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